Kyonoke Inquest oder “Wieso ist da Blut ?”

Foto von @ISD Starsweaver

Dieses Jahr hatte sich CCP für das Fanfest etwas besonderes einfallen lassen und von langer Hand vorbereitet. So entstanden schon im Februar erste News innerhalb der Eve-Online-Welt über erkrankte Mitarbeiter und einen unter Quarantäne gestellten Orbitallift, die erstmal nichts weiter erahnen ließen. Als sich aber die News über Erkrankungen und Geschichten darum vermehrten und auch eine Facebook-Gruppe eingerichtet wurde, kochten die Gerüchte im offiziellen Eve-Forum hoch. (Deutscher Thread)

Ich gebe zu, das mir der Anfang der Geschichte völligst entgangen ist und ich erst davon erfuhr als die Facebook-Gruppe von Christopher Sandberg erstellt wurde. (Herr Sandberg ist der CEO der Produktionsfirma “Company P” die sich für die ganze Geschichte verantwortlich zeigt.)

Aber als Möchtegern-Larper und alter RPler hatte ich erstmal Blut geleckt. Und da wir (Kathi und Thor) schon bevor wir davon erfuhren, angefangen hatten ein paar Cosplay-Kostüme-Light anzufertigen, war der Entschluss mitzuspielen recht schnell gefasst.

Kurz zur Story:

Auf einigen Station/Planeten ist die alte Seuche “Kyonoke” ausgebrochen. Diese ist benannt nach einer alten Mine, in der sie zuerst ausbrach und heute Sperrgebiet ist. Der Verlauf der Krankheit ist immer tödlich, es gibt keine Heilung oder Impfung.

Wie immer bei solchen Katastrophen beharken sich Fraktionen und Corporation, Machtgeklüngel um Ruhm und Ehre (eher wohl Geld) machen sich breit.

Die Society of Conscious Thought bauen in einem der betroffenen Gebiet eine Keepstar-Zitadelle mit dem schönen Namen H4-RP4 auf, in der sich alle Mitglieder des Eve-Universums einfinden mögen um gemeinsam der Seuche Herr zu werden. (Ich habe auch einen Moment gebraucht um auf Harpa zu kommen 😉 )

In der Zitadelle konnten dann die Eve-Spieler in einem LARP Aufgaben lösen und erhielten dafür Abtsimmungscoins. Jeden Morgen gab es eine Besprechung in der zwei Resolutionen vorgestellt wurden, über die dann am Abend mit Hilfe der Coins abgestimmt wurde. Vertreter der Resolutionen waren die Amarr/Caldari und Gallente/Minmatar.

Die Resolutionen der Gallente/Minmatar hatten eher den Tenor der Gewaltfreiheit und Transparenz während hingegen die Forderungen der Amarr/Caldari-Kollation eher rustikal waren (“Verbrennt sie alle !!!”).

Ja, wir waren Gallente 😀 (man konnte sich bei der Ticket-Registrierung für eine Fraktion entscheiden und bekam eine passende ID-Card)

Soweit so spannend.

Für die ersten Coins musste man so lustige Dinge erledigen wie vortanzen (im Pleasure-Hub), Fotos von Leuten mit Hut, schwarzen T-Shirt oder in einem grauen Gewand machen und vorzeigen. Man konnte aber auch Glücksspiele mit seinen Coins machen oder welche im Niederstarr-Wettbewerb gewinnen. Also letztlich kleine Gaga-Aufgaben.

Foto von Jan Krüger

 

Hier hätte man meiner Meinung nach schon etwas anderes bieten können, wie zB. Dinge in der Harpa suchen ala Schnitzeljagd oder kleine Rätsel.

Das größte Hindernis des Mitspielens war aber die Tatsache, das man ja nicht nur zum Spielen in der Harpa war. Sobald man sich einige der Panels oder Roundtabels angehört hatte, hatte man auch den Anschluss an die Story verloren. Es mag sein, das irgendwo der Storyverlauf niedergeschrieben/dokumentiert war, nur wir fanden es nicht.

Und so kam es eben zu der Situation, das wir in die Abstimmungshalle kamen und dort ziemliches Chaos herrschte und über all Blut war und wir nicht in Erfahrungen bringen konnten wieso.

Wir verloren dann recht schnell die Lust weitere Coins zu sammeln, weil eine gewisse Immersion in das Spiel schon nötig ist. Schade, zumal man an der Abschluss-Abstimmung oder auch den Scope-Live-News schön sehen kann, das man sich viel Mühe gemacht hatte.

Fazit: Gerne wieder, aber auch dran denken, das man evtl. nur in den Pausen zwischen den Panels/Roundtables spielt.

Impressionen:

From The Scope with love#kyonoke

Posted by Christopher Sandberg on Thursday, 6 April 2017

 

 

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